Ludwig Heinloth referiert beim Bundeskongress der DGRV in Berlin

Auf Einladung der  genossenschaftlichen Spitzenverbände DGRV zum "Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende" in Berlin im Februar 2019 präsentierte unser Geschäftsführer Technik Ludwig Heinloth neue Möglichkeiten, wie Wärme- und Stromversorgung im Sinne der Sektorenkopplung miteinander verbunden werden können.

 

Der Bundeskongress bot erneut ein sehr abwechslungsreiches Programm, welches verdeutlichte, dass für die Bürgerenergie noch viel getan werden muss. Es wurde aber auch betont, dass die Bürgerenergie selbst sich weiterentwickeln sollte. Insbesondere die unternehmerische Professionalisierung wurde angesprochen.

Schwung für die Nahwärme

Nachdem im ersten Teil der Veranstaltung über die wichtigsten Regelungen für Energiegenossenschaften und Unterstützung seitens der EU informiert wurde, widmete sich der zweite Veranstaltungsblock der genossenschaftlichen Wärmewende. Timon Gremmels, Mitglied des Bundestages und der SPD-Bundestagsfraktion, umriss in seiner Keynote die Wärmestrategie der regierenden Koalition. Er zeigte sich enttäuscht über die fehlende Zugkraft der derzeitigen Rahmenbedingungen und wünschte sich Druck aus der energiegenossenschaftlichen Praxis.

Präsentation von Ludwig Heinloth

Diskussion unter Experten

Sektorenkopplung (Power-to-Heat)

Derzeitige Hindernisse und innovative Lösungswege für energiegenossenschaftliche Wärmeprojekte präsentierten mit Bastian Hoffmann von der iNeG und Ludwig Heinloth Geschäftsführer bei ENERPIPE zwei ausgewiesene Experten der genossenschaftlichen Praxis. 

Herr Heinloth veranschaulichte die Möglichkeit, wie Wärme- und Stromversorgung im Sinne der Sektorenkopplung miteinander verbunden werden können. In sonnen- und windreichen Zeiten kann schon jetzt ein Wärmenetz über eine Wärmepumpe (Power-to-heat) versorgt werden. Bei hohem Anteil von EE sinkt der Börsenpreis, so dass der Export ein lohnendes Geschäft sein wird.

Sobald aber aufgrund Windflaute oder bedecktem Himmel nicht mehr ausreichend Strom vorhanden ist, kann ein, neben der Wärmepumpe installiertes, BHKW das Stromnetz mit Strom und das Wärmenetz mit Wärme versorgen. Damit ist ein Ausgleich geschaffen und das Wärmenetz ist ausschließlich stromnetzdienlich.

Beide Referenten betonten die vielen Möglichkeiten und forderten zugleich eine bessere Unterstützung durch die Bundespolitik, etwa durch eine bessere Absicherung der Wärmenetze über Haftungsentlastungen.

 

Bei allgemeinen Fragen oder Fragen zu diesem Projekt
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Ludwig Heinloth
Geschäftsleitung