Zweite Ausbildung zur Industriekauffrau

Stefanie Büttner, 23 Jahre alt, macht eine zweite Ausbildung zur Industriekauffrau bei ENERPIPE und erzählt im Interview über ihre ersten Wochen im Betrieb und wie sich Schule und Praxis mit der Corona-Pandemie verändern…..

 

Hallo Stefanie, Du beginnst ja gerade eine zweite Ausbildung zur Industriekauffrau. Was hast du denn vorher gelernt?

Ich habe zuerst Tiermedizinische Fachangestellte in einer Tierarztpraxis gelernt und dort auch nach der Ausbildung vier Jahre im Beruf gearbeitet. Das hat mir zwar Spaß gemacht, aber ich wollte mich beruflich verändern und habe mich deshalb schon im letzten Herbst für eine Ausbildung im Büro bei ENERPIPE beworben.

 

Stefanie Büttner

Wie bist Du auf ENERPIPE gekommen? Kanntest Du die Firma schon?

Bei uns im Dorf in Theilenhofen wurde von ENERPIPE ein Wärmenetz geplant und umgesetzt. Den Projektleiter Christoph Bachmann kenne ich persönlich und habe ihn mit Fragen gelöchert, weil mich der Bereich erneuerbare Energien interessiert. Nachhaltigkeit ist einfach ein Thema unserer Zeit und so kann ich persönlich mitgestalten.

 

Ein persönliches Engagement ist natürlich super, wenn man das auch beruflich umsetzen kann. Wie gefällt Dir nun Deine zweite Ausbildung?

Ich habe mich sofort im Büro wohlgefühlt. Die Kollegen sind alle sehr hilfsbereit und ich kann jederzeit Fragen stellen. Wir haben auch genug zu tun mit Angebote schreiben über Kundenkontakte per Telefon und E-Mail, das darf ich alles schon selbst bearbeiten. Am allermeisten Spaß habe ich beim  Zeichnen der Pläne für Wärmenetze, das klappt ganz gut mit speziellen Computerprogrammen wie AutoCad oder AutoSketch. Ich war in der kurzen Zeit auch schon öfter draußen beim Kunden, wenn ein Kollege vor Ort beim Bau des Wärmenetzes unterstützen musste. Selbst bei einer Abendveranstaltung, wo die Pläne für ein neues Wärmenetz den potentiellen Abnehmern vorgestellt wurde, durfte ich mithelfen.

 

Das klingt sehr abwechslungsreich und Du sitzt nicht nur am Schreibtisch. Wie läuft es denn in der Schule? Sind dort die Corona-Maßnahmen erträglich?

Ich habe ein bis zwei Mal in der Woche in Schwabach Unterricht. Dort lernen wir Theorie und Praxis zu verbinden. Wir müssen natürlich im Schulgebäude Masken tragen, aber im Klassenzimmer selbst dürfen wir am Platz die Masken abnehmen. Das ist auch für die Verständigung zwischen den Lehrern und Schülern einfacher.

Da ich schon eine Ausbildung hinter mir habe, komme ich in den Genuss der verkürzten Ausbildungszeit. D.h. statt 3 Jahre Lehrzeit, bin ich schon nach 2 Jahren mit allem fertig. Das bedeutet natürlich, dass ich immer am Ball bleiben muss und mich nicht auf der faulen Haut ausruhen darf. Aber ich bin voll motiviert und zwei Jahre sind ja abzusehen.

 

Davon sind wir überzeugt und Unterstützung erfährst Du jederzeit vom Team …. Danke, Stefanie, für das Interview, wir wünschen Dir viel Erfolg bei der Ausbildung!