Zwei neue Azubis am Start

Am 1. September haben Lukas Kleesattl als Anlagenmechaniker und Laura Klump als Industriekauffrau ihre Ausbildung bei ENERPIPE begonnen. Wie die beiden ihre ersten Wochen erlebt haben, erzählen sie uns im folgenden Interview …

 

Hallo Lukas, herzlich willkommen im Team, du hast als Anlagenmechaniker bei uns begonnen. Wie kamst du auf diese Ausbildung bei ENERPIPE?

Nach dem Realschulabschluss wollte ich auf keinen Fall einen Schreibtischjob machen, weil ich gerne mit den Händen arbeite und mich auch die Technik interessiert. In Hilpoltstein gibt es für die Abschlussklassen immer eine Jobbörse in der Stadthalle, wo die Firmen aus der Umgebung mit einem Stand vertreten sind, da bin ich auf ENERPIPE aufmerksam geworden. Ich bin so froh, dass meine Bewerbung Erfolg hatte.

 

Lukas Kleesattl

Und nun bist Du schon 8 Wochen dabei! Kannst Du bereits Arbeiten selbstständig erledigen oder hilfst Du bei Deinen Kollegen mit?

Natürlich unterstütze ich auch noch meine Kollegen und schaue mir vieles ab. Aber ich bekomme von meinem Ausbilder Andreas Mitterer Aufgaben, die ich komplett allein erledigen darf, z.B. Rohre zersägen, die dann den Rahmen für die Übergabestationen bilden oder Rohre anfasen, damit sie verschweißt werden können. Zu meinen Lieblingsaufgaben gehört das Lackieren von Halterungen für die Pufferspeicher.

 

Da bietest Du der Firma schon in kurzer Zeit einen Mehrwert. Wie läuft es denn mit der Berufsschule?

Ich bin im ersten Ausbildungsjahr in Roth, später ist die Berufsschule in Gunzenhausen. Wir haben Blockunterricht, d.h. eine Woche bin ich komplett in der Schule, danach zwei Wochen in der Firma und dann wieder eine Woche in der Schule. Ich finde das ganz gut so, denn man kann sich voll auf die Theorie in der Schule konzentrieren und wenn ich im Betrieb bin, lässt sich das ein oder andere auch in der Praxis anwenden und umgekehrt genauso.

 

Die Umstellung von der Realschule zur Ausbildung ist anfangs schon enorm – oder wie hast Du das empfunden?

In der ersten Woche war wirklich alles neu: der Ablauf in einem Betrieb, Kollegen statt Mitschüler, der lange Arbeitstag…. Aber ich habe mich rasch eingefunden, die Kollegen sind sehr nett, ich kann sie zu jeder Zeit fragen und werde unterstützt. Die Schulzeit vermisse ich nicht mehr!

Das klingt alles sehr positiv und interessant. Dann wünsche ich Dir für die nächsten 3,5 Jahre viel Erfolg, damit Du Deine Ausbildung gut abschließen kannst.

 

Und nun zu Dir, Laura, stelle Dich doch mal kurz vor….

Hallo, ich bin Laura Klump, 16 Jahre und komme aus Georgensgmünd. Ich habe die Mädchenrealschule in Abenberg besucht und dort den wirtschaftlichen Zweig gewählt mit Mathematik und Betriebswirtschaft.

 

Laura Klump

Da hast du schon in der Schule die wichtigsten Fächer für die Ausbildung zur Industriekauffrau gelernt. Wie bist Du auf die Idee gekommen, Dich bei ENERPIPE zu bewerben?

Die Bundesagentur für Arbeit stellt jedes Jahr in der „Mädchenrealschule Abenberg“ Ausbildungsplätze vor. Als ich das Angebot von ENERPIPE gesehen habe, schaute ich mir die Website an und habe die Interviews der anderen Azubis gelesen. Das hat mir imponiert und jetzt bin ich selbst hier und gebe ein Interview.

 

Vielleicht werden im nächsten Jahr andere durch dich inspiriert! Beschreibe bitte mal einen typischen Arbeitsalltag als Azubine im ersten Ausbildungsjahr.

Was ich toll finde ist, dass ich einen eigenen Schreibtisch mit Computer habe gegenüber meiner Ausbilderin Anja Landmann, die ich immer fragen kann und die mich voll unterstützt. Schon in der ersten Woche habe ich Angebote geschrieben. Mittlerweile zeichne ich Pläne für Wärmenetze, mache Rohrnetzberechnungen, schreibe Auftragsbestätigungen und habe Kundenkontakt am Telefon.

 

Du wirst die nächsten drei Jahre noch andere Abteilungen durchlaufen, aber was macht dir bisher am meisten Spaß?

Mir gefällt es, dass alles so abwechslungsreich ist. Ich bin ein kommunikativer Mensch, deshalb war ich richtig begeistert, als ich zum Kunden vor Ort mitgehen durfte, um das Wärmenetz, was ich mitgeplant und berechnet habe, im Original zu sehen und auch den Betreiber kennenzulernen, mit dem ich schon telefoniert hatte.

 

Du gehörst ja zur Generation „Fridays for Future“. Wie sind die Reaktionen in Deinem Freundeskreis, wenn Du erwähnst, dass Du in einer Firma für erneuerbare Energien arbeitest?

Ich bin richtig stolz und erzähle gerne, dass ich für eine nachhaltige und umweltbewusste Firma arbeiten darf. Die Reaktionen sind natürlich durchweg positiv, viele möchten mehr erfahren, da gebe ich gerne Auskunft. Es gibt mir ein gutes Gefühl, etwas zur Energiewende beizutragen.

 

Liebe Laura, und ich habe ein gutes Gefühl, dass Du Deine Ausbildung bei uns gut meisterst.

Willkommen im Team und viel Erfolg!