Förderung

Nahwärmenetze
BAFA-Förderung bei einer Förderung nach § 7a KWKG (Wärmenetze):
Voraussetzungen: 60% der Wärme wird aus KWK-Anlagen eingespeist, mit Bau des Wärmenetzes wurde nach 01.01.2009 begonnen, Möglichkeit des Anschlusses einer unbestimmten Anzahl von Abnehmern (öffentliches Netz), Wärmeleitung muss über die Grundstücksgrenze (Flurstück) der einspeisenden KWK-Anlage hinausgehen, mindestens ein Abnehmer, der nicht gleichzeitig Eigentümer oder Betreiber der einspeisenden KWK-Anlage ist.
Mittlerer Nenndurchmesser = DN 100:
Zuschlag 100 € je laufender Meter der neu verlegten Leitung (nur Vorlaufleitung), höchstens jedoch 40 Prozent der ansatzfähigen Investitionskosten und maximal 10 Mio. € je Projekt.
Mittlerer Nenndurchmesser > DN 100:
Bei Projekten ab einem mittleren DN-Wert von mehr als DN 100 beträgt der Zuschlag immer 30 Prozent der ansatzfähigen Investitionskosten, maximal jedoch 10 Mio. € je Projekt.
KfW-Förderung für Wärmenetze, wenn kein Anspruch auf Zuschlagszahlung gemäß § 7 a KWKG durch das BAFA besteht:
Wärmenetze, die zu mind. 50% mit Wärme aus Erneuerbaren Energien (EE) gespeist werden, Mindestwärmeabsatz 500 kWh je Jahr & m Trasse im Mittel über das gesamte Netz, überwiegende Wärmeversorgung von Bestandsgebäuden, inklusive Förderung für Hausübergabestationen bei Bestandsgebäuden
60 € je m Trasse, max. 1 Mio. € (Förderhöchstbetrag)
1.800 € je Hausübergabestation, falls verbindlicher Anschlussvertrag und kein Anschlusszwang. Der Antragsteller hat sicherzustellen, dass sich die zu tragenden Anschlusskosten um den Betrag der Förderung vermindern.

 


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„Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit schließen sich nicht aus! In Zusammenarbeit mit der Firma ENERPIPE haben wir 2009 das gemeindliche Wärmenetz in Trommetsheim/Gemeinde Alesheim erstellt und in Betrieb genommen.“
Manfred Schuster, 1. Bürgermeister von Alesheim